Nun, ich denke, ich muss diesen Artikel mit einer Klarstellung beginnen. Vor nicht allzu langer Zeit hatten wir shaded, shell und Chinchilla, heute hat sich das geändert. Ich werde nach den neuen Namen gehen und mich daran erinnern, damit Sie nicht verwirrt werden. Die Silber-Variante wird im Artikel behandelt: Shaded und Shell.

 

Bezeichnung

Golden Tabby Alle Farben und Muster (ny, ay, fy, gy, dy, ey) und (21, 22, 23, 24 und 25)

Golden Shaded

ny 11, ay 11, fy, 11, gy 11, dy 11 und ey 11.

Golden Shell

ny 12, ay 12, fy 12, gy 12, dy 12 und ey 12

 

 

Goldens werden das (y) hinter ihrem normalen Farbcode haben, ich habe dy und ey in die Liste aufgenommen. Ich glaube nicht, dass wir jemals eine bei der Rasse Maine Coon gesehen haben, aber die gibt es bei anderen Rassen.
Ich weiß, dass man glaubt, dass das Breitband beim MCO ein anderes Merkmal ist als zum Beispiel bei Perser oder Britisch Kurzhaar, obwohl ich damit einige Probleme habe, da alle anderen bekannten Merkmale bei allen Rassen gleich sind. Ich weiß nicht, ob ich Recht habe. Vielleicht wird die Zeit zeigen, ob es zu meinen Lebzeiten einen Gen-Test für das Breitband und für Silber geben wird, aber im Moment müssen wir uns nur mit Theorien und dem begnügen, was wir tatsächlich sehen können. Bedenken Sie, wie in den Shaded- und Shell-Artikeln, dass ist was ich gelernt und gesehen habe, seit ich mir diese Farben seit etwa 10-12 Jahren ansehe, auch wenn es erst etwa 2 Jahre her ist, dass ich tatsächlich mit der Zucht dieser Farben begonnen habe.   

Es gab eine Menge Spekulationen und eine Menge Theorien über Golden, ich werde sie hier kurz erwähnen.

Alte Theorien über Goldens
Nun, ich werde nicht auf diese anderen Theorien eingehen. Sie müssen den ganzen Artikel lesen, um zu verstehen, wie der Gedanke ist über Goldens und im Zusammenhang mit den Theorien über die Silber shaded und die Silber shell. Aber es gibt viele verschiedene Theorien.
Der vollständige Artikel über die verschiedenen alten Theorienhttp://www.mat.uniroma2.it/~picard/Cats/Feline_genetics_notes.pdf



Wenn Sie den Artikel über Shaded und Shell lesen, werden Sie sehen, dass dies genau dasselbe Erbe ist, nur ohne das Silber.  Golden ist eine Katze, die zwar das Breitbandgen hat, aber kein Silber.
Nehmen wir zum Beispiel an, Sie haben eine ns 11 (eine schwarz-silbern shaded), dann haben Sie ein Kätzchen, das dieselbe wie der Erwachsene ist, aber ohne das Silber. Dieses Kätzchen wird eine ny 11 (eine schwarz-golden shaded) sein, also wäre die genetische Bezeichnung folgendermassen:

ns 11  AA, II, wbwb
AA, Ii, wbwb
Aa,  II, wbwb
Aa, Ii, wbwb 
 ny 11 AA, ii, wbwb
Aa, ii, wbwb

 

A ist die genetische Bezeichnung für Agouti (lesen Sie die anderen Artikel über Farben, um dies vollständig zu verstehen). Ein golden tabby, shaded oder shell (dasselbe gilt für die Silbervariationen) muss Agouti (mit Muster) sein, das könnte homozygot oder heterozygot sein, also AA oder Aa. Wie oben beschrieben, muss ein shaded Silber entweder homozygot II oder heterozygot Ii haben, während ein goldenes kein Silber ii hat. Bei beiden Varianten muss das Breitbandgen doppelt vorhanden sein. Wie Sie vielleicht aus dem anderen Artikel wissen, sollte dies angeblich eine dominante Eigenschaft sein, aber heute glaubt man, dass es eine rezessive Eigenschaft ist.

Golden scheint noch ungewöhnlicher zu sein als shaded. Ich glaube, das liegt daran, dass es noch schwieriger ist, Golden zu bestimmen, wenn es kein gutes Golden ist, und dieses Merkmal ist vielen Züchtern noch unbekannter, selbst denen, die tatsächlich für die Silbervariante züchten. Und ich weiß, dass in einigen Verbänden Golden nicht einmal anerkannt und erlaubt ist.

Unten sehen Sie dieselbe Tabelle, die ich in dem anderen Artikel verwendet habe, hier sehen Sie die Haare der verschiedenen Zeichnungen.

Stören Sie sich nicht an meinen schrecklichen Fähigkeiten in der Malerei, aber hier sind einige, gut sichtbare Bilder des Fells mit den verschiedenen Zeichnungen.

 silvershell Silvershaded  palesilvertabby  Silvertabby  goldenshell  goldenshaded  goldentabby  blacktabby 
Silber Shell Silber Shaded 

 Silber (blass)
Immer noch nur
in der Theorie

 Silber tabby  Golden shell  Golden Shaded  Golden tabby Normal tabby 


 

Im Folgenden finden Sie einige Erläuterungen zu den verschiedenen Farben.

Golden Shell  1/8 des Haares ist gefärbt, das Haar von der Wurzel bis zum letzten 1/8 ist sehr warm von dunkelgelb bis apricot. 
Golden Shaded 1/3 des Haares ist gefärbt, das Haar von der Wurzel bis zum letzten 1/3 ist sehr warm von dunkelgelb bis apricot.
Golden Tabby Die gelblichen Bänder im Haar sind etwas breiter als bei einer normalen tabby, dies ergibt im Allgemeinen einen helleren Farbausdruck.
Noch von dunkelgelb bis apricot.
Normal Tabby Das ist etwas heikel, verwechseln Sie nicht eine warme, normale tabby mit einer golden, das ist nicht dasselbe. Denken Sie daran, dass Sie das Breitband sehen müssen, damit die Katze golden ist.

 

Bestimmung von Shaded, Shell und Golden Tabbies (Breitbandkatzen, die mehr als 1/3 Tipping haben)

Wenn Sie sich diese Farben anschauen, bedenken Sie, dass wir bei der Maine Coon seit Jahrzehnten nicht diese Farben gewählt haben, wie es zum Beispiel bei den Persern der Fall war, so dass wir nicht erwarten können, perfekte Goldfarben zu haben. Das Ausmaß des Tippings und die Grundfarbe sollten korrekt sein, wenn Sie Ihre Katze als goldene Katze registrieren möchten.

 

Shell

  • 1/8 des Haares und das Tipping sollten so gleichmäßig wie möglich sein (hier haben wir in unserer selektiven Zucht noch einiges an Arbeit zu erledigen)
  • Grundfarbe von dunkelgelb bis apricot
  • Die Grundfarbe ist auf Gesicht und Rücken intensiver, mit einem helleren Farbton am Kinn, an den Ohrbüscheln, an den Flanken, am Bauch und an der Unterseite des Schwanzes.
  • Schnurrhaarkissen, Kinn und Brust können leicht bis tief cremefarben sein.
  • Farben und Verteilung des Tippings wie für das entsprechende Silber (shell)
  • Augen und Nasen sollten mit der Farbe des Tippings umrandet sein, und ein gleichmäßiger, deutlicher Nasen-/Augenrand wird bevorzugt.
  • Pfotenballen in der gleichen Farbe wie das Tipping.
  • Ein Golden ohne Tabbyzeichnung und Bänder und mit einer warmen Fellfarbe wird bevorzugt.
  • Weiss/helle Farben werden neben den Nasenlöchern, oberhalb der Lippen, am Kinn toleriert, solange es nicht bis zur Brust reicht.
  • Fell, das zu grau oder blass ist, oder graue Unterwolle sind nicht akzeptiert.

 

Shaded

  • Tipping 1/3 der Haare und das Tipping sollte so gleichmäßig wie möglich sein (hier haben wir in unserer selektiven Zucht noch einiges zu tun)
  • Grundfarbe von dunkelgelb bis apricot
  • Die Grundfarbe ist auf Gesicht und Rücken intensiver, mit einem helleren Farbton am Kinn, an den Ohrbüscheln, an den Flanken, am Bauch und an der Unterseite des Schwanzes.
  • Schnurrhaarkissen, Kinn und Brust können leicht bis tief cremefarben sein.
  • Farben und Verteilung des Tippings wie für das entsprechende Silber (shaded)
  • Augen und Nasen sollten mit der Farbe des Tippings umrandet sein, und ein gleichmäßiger, deutlicher Nasen-/Augenrand wird bevorzugt.
  • Pfotenballen in der gleichen Farbe wie das Tipping.
  • Ein Golden ohne Tabbyzeichnung und Bänder und mit einer warmen Fellfarbe wird bevorzugt.
  • Weiss/helle Farben werden neben den Nasenlöchern, oberhalb der Lippen, am Kinn toleriert, solange es nicht bis zur Brust reicht.
  • Fell, das zu grau oder blass ist, oder graue Unterwolle sind nicht akzeptiert.

 

Golden Tabby

Golden tabby ist eine Katze, bei der die gelblichen Bänder im Haar etwas breiter sind als bei einer normalen Tabby Katze (siehe die Bilder oben).

  • Breitere Bänder.
  • Farbe dunkelgelb bis apricot auf den breiteren Bändern.
  • Weiss/helle Farben werden neben den Nasenlöchern, oberhalb der Lippen, am Kinn toleriert, solange es nicht bis zur Brust reicht.
  • Die dunkle Farbe des Nasenrandes kann sich über den gesamten Nasenspiegel erstrecken und somit mit der entsprechenden Vollfarbe übereinstimmen.
  • Ticked Haare, Bänder in den dunklen Teilen des Musters ist nicht akzeptabel (hier ist etwas, woran man arbeiten kann, da wir diese Farben nicht ausgewählt haben).
  • Fehlender Kontrast oder ein grauer oder blasser Farbton des Fells oder graue Unterwolle sind nicht akzeptiert.

 

Eine Frage, die meiner Meinung nach sehr oft gestellt wird, ist: Woher weiss ich, ob ich ein golden Kätzchen im Wurf habe oder nicht?   

Es gibt ein paar Dinge, die Sie sich ansehen und sich merken müssen. Eine Sache, die es uns sehr schwer macht, ist, dass sich Golden langsam entwickelt.
Die meisten goldfarbenen Kätzchen sehen mehr oder weniger wie alle anderen Tabby-Kätzchen aus, die wir haben könnten, obwohl wir ein besonderes Auge auf diejenigen werfen sollten, die sehr warm im Ton geboren sind.

EvGoldenTjej 01 EvGoldenTjej 02

Black tortie golden classic tabby (fy 22)
Dies ist ein Mädchen von einigen Züchterfreunden von mir in Südschweden, sie ist golden tabby.
Ich werde unten Bilder von ihr als Erwachsene zeigen, damit Sie die Entwicklung sehen können.
Das Licht auf diesem Bild ist nicht optimal, aber man kann sehen, dass sie einen warmen Ton bekommen hat.

Black tortie golden classic tabby (fy 22)
Man kann einen Breitbandeffekt bereits im Fell sehen, aber nicht so deutlich.
EvGoldenTjej 09 EvGoldenTjej 10
Hier können Sie dasselbe Mädchen wie oben als Erwachsene sehen.

Und hier ist der untere Teil des Fells. Man kann deutlich sehen, dass dies keine normale Tabby ist, sie hat den Breitbandeffekt, auch wenn es nicht ausreicht, damit sie shaded ist.

 

Hier ist ein Bild, welche keine MCO ist, sondern nur einen Hinweis darauf geben soll, wonach man suchen muss.

goldenbabybri marked 
Wie Sie hier sehen können, ist dieses Kätzchen sehr warm und gelblich im Ton zwischen Auge und Ohr, wobei die entsprechende silberne Variante weiß ist, eine goldene ist apricot bis dunkelgelb. 

 

Es gibt noch so viel mehr dazu zu sagen, und ich werde wahrscheinlich mit mehr Bildern und mehr Details darauf zurückkommen, sobald ich mehr Bilder bekomme, entweder indem ich andere benutzen darf oder indem ich die Möglichkeit habe, sie selbst zu machen. 



Autor: Malin Sundqvist

Übersetzung durch: Diana Sferrazza